IMMUN wird strukturell in drei Bereiche unterteilt. Eine Grafik auf Seite
stellt folgende Beschreibung zusätzlich graphisch dar.
Zum Primärbereich zählen die campusweite Vernetzung und die
Anschlußknoten der einzelnen Gebäude an den Campus-Backbone.
Der Backbone ist als FDDI-Ring
realisiert, der eine
Datenübertragungskapazität von 100MBit/Sekunde hat.
Über FDDI-Knoten können die Netze des Sekundärbereichs angeschlossen
werden. Ebenfalls an einem FDDI-Knoten wird die Außenverbindung in andere,
überregionale Netzwerke realisiert: das Internet, Datex-P und das
Wissenschaftsnetz.
Der Sekundärbereich verbindet die
Netzuntereinheiten
eines Gebäudes miteinander und mit der Infrastruktur
außerhalb des Gebäudes (dem Primärbereich). Die Leistungsfähigkeit der
Netzwerkkomponenten des Sekundärbereichs wird festgelegt durch den
FDDI-Knoten, das Datenaufkommen innerhalb der
Sekundärstruktur
, den Typ der Abteilung, die die Sekundär- oder
Tertiärstruktur benutzt
und die im
Tertiärbereich betriebenen Datenverarbeitungs- oder
-erzeugunsanlagen
.
Zum Einsatz im Sekundärbereich gelangen je nach Erfordernissen der
Abteilungen Glasfaser, Ethernet oder 4-adrige UTP
.
Der Tertiärbereich ist derjenige Teil des Datennetzes, in dem die Enggeräte (Terminals, Arbeitsplatzrechner, datenerzeugende Geräte, Drucker usw.) angeschlossen sind, mit denen das medizinische Personal arbeitet. Dieser Bereich unterteilt sich in Subnetzte, die den Anforderungen der Abteilungen entsprechen. In der Regel wird jede organisatorische Einheit (eine Station, eine Radiologieabteilung, die Verwaltung) innerhalb eines Gebäudes ein eigenes Subnetz haben und somit stellt die Einteilung des Tertiärbereichs auch in etwa die Einteilung des Klinikums bzw. Gebäudes dar.
Beim Aufbau der Sekundär- wie Tertiärstrukturen werden aus Gründen des
ausfallfreien Betriebs
und
aus Kostengründen die bereits vorhandenen inselartigen Netzwerkstrukturen
eingebunden, sofern dies technisch möglich ist.
Figure 3: Vernetzung des Klinikums
Aus Kostengründen können nicht alle Gebäude direkt an den FDDI-Ring
angeschlossen werden. Es sind vier FDDI-Knoten vorgesehen, die dann eine
sogenannte FDDI-Region mittels Ethernet-Stichleitungen versorgen.
Im Laufe der Zeit und mit den Anforderungen können diese Stichleitungen
duch Glasfasern ersetzt werden oder der Ring um Knoten erweitert werden.
Man beachte dazu Seite
mit einem Lageplan der Klinik.