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1.2.1 Struktur

IMMUN wird strukturell in drei Bereiche unterteilt. Eine Grafik auf Seite gif stellt folgende Beschreibung zusätzlich graphisch dar.

Primärbereich:
die Vernetzung der Gebäude des Klinikums untereinander ( Campus-Backbone).

Zum Primärbereich zählen die campusweite Vernetzung und die Anschlußknoten der einzelnen Gebäude an den Campus-Backbone. Der Backbone ist als FDDI-Ringgif realisiert, der eine Datenübertragungskapazität von 100MBit/Sekunde hat. Über FDDI-Knoten können die Netze des Sekundärbereichs angeschlossen werden. Ebenfalls an einem FDDI-Knoten wird die Außenverbindung in andere, überregionale Netzwerke realisiert: das Internet, Datex-P und das Wissenschaftsnetz.

Sekundärbereich:
die 'vertikale' Verkabelung des Gebäudes ( In-House-Backbone)

Der Sekundärbereich verbindet die Netzuntereinheitengif eines Gebäudes miteinander und mit der Infrastruktur außerhalb des Gebäudes (dem Primärbereich). Die Leistungsfähigkeit der Netzwerkkomponenten des Sekundärbereichs wird festgelegt durch den FDDI-Knoten, das Datenaufkommen innerhalb der Sekundärstrukturgif, den Typ der Abteilung, die die Sekundär- oder Tertiärstruktur benutztgif und die im Tertiärbereich betriebenen Datenverarbeitungs- oder -erzeugunsanlagengif.

Zum Einsatz im Sekundärbereich gelangen je nach Erfordernissen der Abteilungen Glasfaser, Ethernet oder 4-adrige UTPgif.

Tertiärbereich:
die 'horizontale' Verkabelung des Gebäudes ( lokale Subnetze z.B. einer Abteilung)

Der Tertiärbereich ist derjenige Teil des Datennetzes, in dem die Enggeräte (Terminals, Arbeitsplatzrechner, datenerzeugende Geräte, Drucker usw.) angeschlossen sind, mit denen das medizinische Personal arbeitet. Dieser Bereich unterteilt sich in Subnetzte, die den Anforderungen der Abteilungen entsprechen. In der Regel wird jede organisatorische Einheit (eine Station, eine Radiologieabteilung, die Verwaltung) innerhalb eines Gebäudes ein eigenes Subnetz haben und somit stellt die Einteilung des Tertiärbereichs auch in etwa die Einteilung des Klinikums bzw. Gebäudes dar.

Beim Aufbau der Sekundär- wie Tertiärstrukturen werden aus Gründen des ausfallfreien Betriebsgif und aus Kostengründen die bereits vorhandenen inselartigen Netzwerkstrukturen eingebunden, sofern dies technisch möglich ist.

  
Figure 3: Vernetzung des Klinikums

Aus Kostengründen können nicht alle Gebäude direkt an den FDDI-Ring angeschlossen werden. Es sind vier FDDI-Knoten vorgesehen, die dann eine sogenannte FDDI-Region mittels Ethernet-Stichleitungen versorgen. Im Laufe der Zeit und mit den Anforderungen können diese Stichleitungen duch Glasfasern ersetzt werden oder der Ring um Knoten erweitert werden. Man beachte dazu Seite gif mit einem Lageplan der Klinik.



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