WORLD WIDE WEB (oft mit WWW abgekürzt) ist ein verteiltes
Informations- und Hypermediasystem im Internet. Entworfen und implementiert
wurde es am CERN
in der Schweiz.
WWW ist ein verteiltes System nach dem Client-Server-Prinzip. An zentralen Stellen in Internet sind WWW-Server angeschlossen, beispielsweise in Hochschulrechenzentren, Behörden oder Firmen. Diese Server halten Information ( Multimedia-Objekte) bereit.
Clients können von überall im Internet Verbindung mit den Servern aufnehmen und Multimedia-Objekte abrufen. Diese Objekte bestehen aus Text, Grafik, Animation, Ton oder beliebigen anderen Daten, einzeln oder in Kombination.
Den größten Unterschied zu einer simplen Multimedia-Datenbank macht das Hypertext-Prinzip in WWW aus. Die Multimedia-Objekte sind durch Verweise aufeinander ( 'Links') vernetzt. Diese Verweise sind parametrierbar und beschreiben die Beziehungen zwischen zwei Objekten. Somit ist es möglich, Objekte hierarchisch miteinander zu verbinden und ihnen eine Struktur zu geben.
Durch diese Verbindung von Hypertext und Multimedia entsteht ein Hypermediasystem.
Zur Übertragung von Hypermedia-Objekten zwischen Servern und Clients wird
das Hypertext Transfer Protokoll (HTTP) benutzt. Genaueres dazu im
entsprechenden Abschnitt auf Seite
.
Ein weiterer wichtiger Teil von WWW ist die Objektbeschreibungssprache. Sie heißt Hypertext Markup Language (HTML). Mit ihrer Hilfe werden WWW-Objekte geschrieben und miteinander verbunden.
Um die Datenbestände anderer Datenbanken und Informationssysteme im
Internet nutzen zu können und damit nicht einfach nur ein neues,
inkompatibles Softwarepaket zu erstellen, integriert WWW eine Vielzahl
anderer Protokolle:
FTP, SMNP (Mail), NNTP (News), Gopher, WAIS, rlogin, telnet, Prospero, WHOIS
(projektiert) , X500 (projektiert)
Eine Einführung in WWW erhält man von den Entwicklern in [1,2].