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4 Grundlagen

Auf dem Studenten--Mail--Rechner ist SINIX als Betriebssystem installiert. SINIX ist eine   Variante des weltweit sehr verbreiteten Workstation-- und Großrechnerbetriebssystems UNIX. Wie auch UNIX erlaubt SINIX, daß mehrere Leute gleichzeitig den Rechner nutzen und mit ihm arbeiten.
 

Wie fast alle Betriebssysteme kann man unter SINIX Dateien verwalten (das heißt, anlegen, lesen, löschen, kopieren, ...) und Programme aufrufen. Diese Dateien und Programme sind in der Regel auf der im Rechner eingebauten Festplatte gespeichert (weshalb Du Deine Post auch nicht auf Disketten abholen mußt).

Dateien kannst Du mit Hilfe von (kleinen) Programmen, die das Betriebssystem zur Verfügung stellt, bearbeiten. Diese Programme heißen Kommandos, weil man den Rechner damit anweist, etwas bestimmtes zu tun.

Direkt nach dem Einloggen und nach der Auswahl des Terminal--Typs erscheint am linken Rand der untersten Bildschirmzeile eine kleine Meldung des Rechners (die ähnlich der folgenden ist):

Diese Ausgabe nennt man 'Prompt' (engl. Stichwort).  Ein Prompt erscheint immer, wenn das Betriebssystem bereit ist, Kommandos entgegenzunehmen. Wenn Du nun irgendeine Eingabe machst, erscheinen die getippten Buchstaben an der Stelle, an der das '_'--Zeichen (engl. Cursor, dt. Schreibmarke) blinkt.    Eingaben schließt man mit der --Taste ab, auf manchen Tastaturen heißt diese auch oder oder .

4.1 Dateiverzeichnisse anzeigen

Der erste Befehl, den Du lernst heißt ' ls'.  ' ls' schreibt Dir auf den Bildschirm, welche Dateien sich zur Zeit in Deinem Verzeichnis befinden. Das sieht dann beispielsweise so aus:

Bemerke: die Aufzählung der Dateien ist von links oben nach rechts unten alphabetisch geordnet. Wenn nach Eingabe von ' ls' nichts erscheint, hast Du nichts falsch gemacht -- das könnte daran liegen, daß Du noch keine Dateien erzeugt hast, also noch keine da sind.

Doch das stimmt nicht ganz -- Du besitzt bereits drei Dateien ( .cshrc, .login und .logout), auch wenn Du den Rechner zum ersten Mal benutzt. Doch 'ls' zeigt diese nicht an, weil sie als 'unsichtbar' gekennzeichnet sind. Um auch diese 'unsichtbaren' Dateien zu sehen, schreibt man die Option ' a' hinter den ' ls'--Befehl:

Du siehst, daß Dateien, deren Name mit einem '.' beginnt, 'unsichtbar' sind. Wenn du eine unsichtbare Datei erzeugen willst, gib ihr einen Namen, der mit '.' beginnt. Die drei '.'--Dateien oben enthalten übrigens Informationen darüber, was der Rechner tun soll, wenn Du Dich einloggst. Die Datei ' .login' wird aufgerufen, wenn Du Dich eingeloggt hast und enthält beispielsweise das Terminal--Menü. Dies sei aber nur am Rande erwähnt, das ist vorläufig nicht so wichtig.

Vollständige Dateiinformationen

Der ' ls'--Befehl hat noch eine weitere nützlich Option: ' l'. Sie dient dazu, die kompletten Dateiinformationen anzuzeigen, denn die normale Ausgabe von ' ls' listet nur die Dateinamen auf. Die ' l'--Option kann natürlich mit der ' a'--Option kombiniert werden. Hier ein Beispiel:


Ganz am Anfang der Liste steht, wieviel Plattenspeicherplatz die Dateien verbrauchen, in unserem Beispiel 47 Kilobytes (rund 47000 Zeichen, ein Kilobyte sind genau 1024 Zeichen).
  Wo nun die beiden Zeilen mit '.' und '..' herkommen, wird später erklärt. Du siehst nun eine Menge verschiedener Angaben links neben den Dateinamen. Grob gesagt haben die verschiedenen Spalten folgende Bedeutung:

<Statusbits><Links><Benutzernummer><Dateilänge> <Datum><Uhrzeit><Dateiname>

Von rechts nach links bedeutet das im einzelnen:

--- ganz rechts steht natürlich der Dateiname.

--- Links daneben stehen Uhrzeit und Datum, an dem die Datei zuletzt verändert wurde (in der Regel ist das der Zeitpunkt, an dem die Datei angelegt wurde). Daran kannst Du übrigens erkennen, wann Deine Kennung eingerichtet wurde: schau Dir das Datum der Datei ' .login' an.

--- Die nächste Angabe, links vom Datum, ist die Länge der Datei (in Bytes). Die Datei ' .login' ist somit 1346 Bytes groß, oder auch 1346 Zeichen lang.

--- Eines weiter nach links kommt eine Spalte, in der sowohl Nummern als auch Namen stehen können. Diese Spalte gibt die 'User--ID' (=Benutzerkennung) desjenigen, der die Datei erzeugt hat, an. Schau Dir wieder die Nummer bei der ' .login'--Datei an, und schon weißt Du Deine Benutzernummer. Eigentlich sollten hier die Namen der Benutzer stehen, aber SINIX hat die Eigenart, bei großen Benutzernummern die Zahlen statt der Namen anzugeben. Du weißt jetzt also, daß verschiedene Benutzer des Rechners verschiedene Namen/Nummern haben, was auch sinnvoll ist, da unter SINIX mehrere Leute gleichzeitig am Rechner arbeiten können.

Die Benutzer ,, root`` und ,,Postmaster``

    An dieser Stelle sei der im obigen Beispiel bereits vorhandene Benutzer 'root' erwähnt, dem die Datei '..' gehört. ,, root`` ist ein ganz besonderer Benutzer des Rechners: es ist der Systemverwalter, das heißt, diejenige Person, die sich darum kümmert, daß der Rechner funktioniert und die neuen Benutzer auf dem Rechner einträgt. ,, root`` ist der einzige Benutzer, der alle Dateien, auch die von anderen Benutzern, lesen, löschen oder kopieren kann, und auch der einzige, der Dein Kennwort neu eintragen kann, wenn Du es vergessen hast. Auch ,, root`` hat eine eMail-Adresse, nämlich root @ sbustd.rz.uni-sb.de. Ihm kannst Du Post schicken, wenn Du schwerwiegende Probleme (mit dem Rechner und seinen Programmen) hast, das sollst Du aber bitte nicht mit der Anwenderberatung verwechseln.

Der Postmaster ist der derjenige der sich um die Verwaltung des Mail--Dienstes des Rechners kümmert. Für den Studenten--Mail--Rechner ist das Postmaster @ sbustd.rz.uni-sb.de

Beide, root und Postmaster, sind jeweils nur für den betreffenden Rechner zuständig. Das heißt, daß root @ stud.uni-sb.de jemand anderes ist als root @ fsinfo.cs.uni-sb.de.

4.4 Zugriffsrechte auf Dateien

Nun hast Du auch gelernt, daß eine Datei einen Besitzer hat. Das ist in der Regel derjenige Benutzer, der die Datei irgendwann einmal angelegt hat. Benutzt man ' ls -l', so kann man sehen, wem die Datei gehört. Was bedeuten nun die Statusbits   ganz links? Hier wird es nun etwas komplizierter. Unter SINIX kannst Du nämlich genau festlegen, wer auf Deine Dateien zugreifen darf. Dies geschieht mit Hilfe der Statusbits. Sind alle Statusbits eingeschaltet (eingeschaltet heißt, es steht an der entsprechenden Stelle ein Buchstabe, wenn das Bit ausgeschaltet ist, steht dort ein '--'), sieht das folgendermaßen aus:

drwxrwxrwx 1 11131 341 Feb 2 18:25 daten

Die Statusbits kann man aufschlüsseln in vier Bereiche:

d rwx rwx rwx
- --- --- ---
a b c d

a)
Das d--Bit zeigt an, ob es sich um ein Unterverzeichnis handelt oder um eine Datei. Steht an dieser Stelle ein 'd', so handelt es sich um ein Unterverzeichnis, steht ein '--' da, so ist es eine normale Datei. Was Unterverzeichnisse sind, wird anschließend erklärt.

Anschließend kommen dreimal hintereinander die Bits 'rwx'. Die drei Buchstaben stehen für ' read', ' write' und 'e xecute'. Sie legen für drei Gruppen von Benutzern fest, ob die entsprechende Datei gelesen, beschrieben (oder gelöscht -- denn Löschen ist schreiben!) oder als Programm ausgeführt werden darf.

b)
Zugriffe für den Besitzer
Ist hier das 'r'--Bit eingeschaltet, kannst Du die Datei lesen (wenn sie Dir gehört). Das 'w'--Bit ermöglicht es Dir, die Datei zu überschreiben oder zu löschen. Wenn das 'x'--Bit gesetzt ist, ist die Datei ein Programm, das Du, mit dem Dateinamen als Kommandonamen eingegeben, ausführen darfst.

c)
Zugriffe für die gleiche Gruppe
Die dritte Gruppe von Statusbits ermöglicht es, anderen Benutzern, die in derselben Gruppe wie Du eingetragen sind, Deine Dateien lesbar zu machen. Eine Gruppe ist schlicht und einfach eine Anzahl von Benutzern, die alle irgend etwas gemeinsam haben. Auf unserem Rechner hier sind alle Mail--Benutzer in die Gruppe MAIL eingetragen. Andere Anwendungen von Gruppen wäre es z.B., eine Gruppe 'Pascal--Kurs', eine Gruppe 'C--Kurs' etc. einzurichten. Mit Hilfe der Gruppenbits könnten dann alle Teilnehmer des C--Kurses ihre Dateien lesen, nicht aber die des Pascal--Kurses. Wenn Du also willst, daß irgend ein anderer Mail--Benutzer Deine Dateien lesen kann, mußt Du das Gruppen--'r'--Bit einschalten.

d)
Zugriffe für jeden Benutzer
Die letzte Gruppe von Bits schließlich ermöglicht es, die Datei für jeden auf dem Rechner arbeitenden Benutzer zugänglich zu machen, auch Benutzern aus anderen Gruppen.

Wie Dir nun bestimmt auffällt, haben die meisten Deiner Dateien die Bits folgendermaßen eingeschaltet: ' -rw-------'. Das bedeutet gemäß obiger Aufschlüsselung, daß nur Du (als Besitzer der Dateien) die Dateien lesen oder in sie schreiben darfst. Oder um noch einmal unser ' ls -al'--Beispiel zu bemühen: die Datei Kleinkram darf von jedem gelesen werden. Übrigens gibt es eine Abkürzung für ' ls -al'. Da Du diesen Ausdruck vermutlich öfter eingeben wirst, kannst Du als Befehl auch ' ll' eingeben:

' ls -al' = ' ll'

Zugriffsrechte auf Dateien verändern

Nun stellt sich sogleich die Frage 'Wie schalte ich denn die Statusbits ein oder aus?'.

Auf diesem Rechner: garnicht

Normalerweise gibt es hierzu ein SINIX--Kommando namens ' chmod'.  Durch die Sperrung des Kommandos ' chmod' soll die 'eigenhändige' Portierung von Programmen verhindert werden, um den geringen Speicherplatz nicht zu strapazieren und zu verhindern, daß Unfug mit dem Rechner angestellt wird.

4.6 Verzeichnisse

Und nun kommen wir endlich zu den (Unter)Verzeichnissen. Was hat es damit auf sich? Nun, stell' Dir mal vor, alle Benutzer des Rechners müßten ihre Dateien alle zusammen in einem einzigen Haufen, sprich Verzeichnis, aufheben. Du würdest bei Eingabe von ' ls' oder ' ll' nicht nur Deine Dateien, sondern alle anderen ebenfalls angezeigt bekommen. Bei einigen Dutzend Benutzern sowie einer Vielzahl von Dateien, die zum Betriebssystem SINIX gehörten, wäre das ein ziemliches Chaos.

So kam man irgendwann auf die Idee, daß es ganz sinnvoll wäre, Daten ähnlich wie in Akten auf der Festplatte zu sortieren. Jeder Benutzer hätte seine 'Akte', das Betriebssystem wäre ebenfalls in einem eigenen Aktenstapel untergebracht, und man könnte einigermaßen Ordnung halten. Genauso wurde es dann auch eingerichtet. Nur anstelle von Akten gibt es auf der Festplatte Verzeichnisse. Verzeichnisse haben Namen, genau wie Akten. Deine Dateien befinden sich in einem solchen Verzeichnis, es trägt als Namen Deinen Benutzernamen. Nun gibt es auch andere Verzeichnisse, zum Beispiel die von anderen Benutzern. Doch wie sind die Verzeichnisse auf der Platte angeordnet? Es gibt da ein Hauptverzeichnis, welches von Anfang an vorhanden ist, es heißt 'ROOT'--Verzeichnis oder auch Wurzelverzeichnis. Der Name wurde deshalb so gewählt, weil sich von diesem Hauptverzeichnis aus sich die Unterverzeichnisse ausbreiten wie die Zweige eines Baums. Der unter SINIX für dieses Verzeichnis verwendete Name ist '/' (das '/'--Zeichen heißt unter Informatikern übrigens 'slash'). Von hier aus gehen verschiedene Verzeichnisse ab.

Es gibt ein SINIX--Kommando namens ' cd' (change directory -- wechsle Verzeichnis), mit dessen Hilfe man durch die Verzeichnisse blättern kann. Es funktioniert folgendermaßen: 

Nun wissen wir auch endlich, was bei dem ' ls'--Beispiel die beiden Dateien ' .' und ' ..' bedeuten: sie geben uns die Statusbits des aktuellen Verzeichnisses ' .' (in dem wir uns gerade befinden) und des übergeordneten Verzeichnisses ' ..' an. Das '/'--Zeichen steht übrigens nicht nur für das Hauptverzeichnis, sondern wird auch als Trennzeichen bei Dateinamen verwendet, die mehrere Verzeichnisnamen beinhalten. Solche Namen heißen dann Pfadnamen (oder einfach Pfad), weil sie den kompletten Weg zu der angegebenen Datei beinhalten:

Nun sehen wir auch schon, wo auf der Festplatte sich die Benutzerverzeichnisse befinden: in dem Unterverzeichnis 'usr' und darin im Unterverzeichnis 'MAIL' -- dort stehen alle Leute, die den Rechner zum Verschicken von Post benutzen.

Es gibt noch ein weiteres Kommando im Zusammenhang mit Verzeichnissen: 'pwd' (print working directory -- aktuelles Verzeichnis ausgeben).   Es schreibt Dir den vollen Pfadnamen des Verzeichnisses auf den Bildschirm, in dem Du gerade bist. Als Beispiel das Verzeichnis, in dem ich mich nach dem Einloggen befinde:

Gib nun einfach einmal ' cd ..' ein. Der Rechner wechselt, ausgehend von Deinem Verzeichnis, um ein Verzeichnis nach oben. Durch Eingabe von ' pwd' kannst Du dies kontrollieren -- als Pfad sollte jetzt ' /usr/MAIL' ausgegeben werden. Wenn Du nun ' ls' benutzt, bekommst du die Verzeichnisse der anderen Mail--Benutzer aufgelistet. Mit ' cd <Dein Benutzername >' kommst Du wieder in Dein Verzeichnis. Mit Hilfe von ' cd' kannst Du Dich nun ein wenig im Dateiverzeichnis des Rechners umsehen. Doch wichtig ist zur Zeit vor allem Dein Verzeichnis.

Dateien löschen

  Nun tritt aber auch irgendwann das Problem auf, daß Du eine Datei gerne wieder löschen würdest, weil Du sie nicht mehr brauchst. Dazu gibt es natürlich einen SINIX--Befehl: ' rm' (remove -- entfernen). Der Gebrauch ist recht einfach: ' rm datei' -- und schon ist die Datei ' datei' verschwunden. Daher ist beim Löschen von Dateien auch Vorsicht geboten -- was mit ' rm' gelöscht wurde, kannst Du auf keinen Fall zurückhaben.

4.8 Dateien ansehen

Jetzt stellt sich nur noch das Problem, wie man den Inhalt von Dateien anschauen kann. Auch dafür gibt es ein kleines Programm: ' less'.   Es gehört zwar nicht zu SINIX (daher ist es auch in Englisch gehalten), aber erfüllt seinen Zweck. Die Benutzung ist recht einfach: schreibe ' less Post', dann bekommst Du den Inhalt der Datei ' Post' auf den Bildschirm geschrieben. Diesmal wird aber nicht die gesamte Datei ununterbrochen auf den Bildschirm ausgegeben, sondern Du kannst seitenweise blättern. Nach einem Bildschirm wartet das Programm darauf, daß Du bestimmte Tasten drückst. Wichtig sind folgende Tasten:

' less' kann auch noch mehr, aber dazu schaust Du Dir am besten die Hilfeseite von ' less' an und probierst die Sachen einfach aus.

4.9 Kommandos: who, write

    Nun bietet SINIX aber auch noch die Möglichkeit, sich mit den anderen Benutzern des Rechners zu unterhalten, wenn sie gleichzeitig mit Dir am Rechner arbeiten. Du mußt aber zuerst einmal herausfinden, wer denn alles gleichzeitig mit Dir am Rechner arbeitet -- dies wiederum erledigt ein weiterer SINIX--Befehl: ' who':

In diesem Fall sind also drei Benutzer eingeloggt: lofr, frhe, gele. Die Angaben ' ttyl0' usw. beziehen sich darauf, von wo aus der Benutzer arbeitet. Steht da ' ttyl', so hat sich der/die Betreffende von einem anderen Rechner aus eingeloggt. Bei ' tty' (ohne ' l') arbeitet jene Person direkt am Rechner. Nun gibt es die Möglichkeit, sich direkt mit einem der anderen Benutzer zu unterhalten. Das zugehörige Kommando heißt ' write'. Es wird ähnlich benutzt wie ' mail', wenn Du einen Brief verschicken willst:

Auch hier wartet das ' write'--Programm genau wie 'mail' nach der Eingabe des Kommandos auf den Text, den man dem anderen Benutzer auf den Bildschirm schreiben will. Genau wie bei ' mail' wird hier die Nachrichtenübertragung mit , oder + beendet.
Der oder die Angeschriebene weiß übrigens, wer die Nachricht gerade schreibt, denn aus der Sicht von ' frhe' sieht obiges Beispiel so aus:

' frhe' könnte jetzt natürlich ' write lofr' eingeben, und dann könnten sich beide im Dialog miteinander per Rechner unterhalten.

Ein Problem hat die Sache mit dem ' write'--Befehl allerdings: stelle Dir vor, Du möchtest gerne Deine Post lesen, aber irgend ein Witzbold schreibt Dir dauernd andere Texte auf den Bildschirm. Doch dagegen ist ein Kraut gewachsen: tippe in der Shell ' mesg n' ein -- schon kann Dir niemand mehr per ' write'  irgend etwas auf den Bildschirm schreiben. ' mesg j' hebt die Sperre wieder auf.

weitere Informationen

Meist findet sich ja jemand, der einem 'mal schnell' weiterhilft, notfalls gibt es ja auch noch die Anwenderberatung des Rechenzentrums und die Fachschaft Informatik. Wer sich mehr mit UNIX beschäftigen will, dem sei der Gulbins empfohlen [2].



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